Bildnis eines Unsichtbaren - Literarisches Colloquium Berlin e.V.
Ein deutscher Abiturient reist Mitte der 1970er Jahre nach Paris und nimmt in einer Jugendherberge Quartier. Als er am nächsten Morgen aufwacht, sitzt ihm ein schöner junger Mann gegenüber, und um den neugierigen Niedersachsen ist es geschehen. Gemeinsam mit Serge erobert der Ich-Erzähler Paris. Aber nicht Serge, sondern der ältere Volker, Galerist und eingeschworener Bohemien, wird letztlich zu seinem Begleiter. In seinem Roman »Bildnis eines Unsichtbaren« (C.H.Beck, 2026) schildert Hans Pleschinski die unbändige Lebenslust jener Jahre, erzählt von einer großen Liebe und der Münchner Schwulenszene. Grundiert wird das spektakuläre Epochenbild, das dem Autor 2002 den Durchbruch brachte und jetzt in einer Neuausgabe erscheint, vom Beginn der Aids-Epidemie. Aus Anlass seines 70. Geburtstags blicken wir im Studio LCB mit Jens Bisky und Anja Kampmann auf das breit gefächerte Werk von Hans Pleschinski zurück.
Moderation: Maike Albath
Sendetermine:
30. Mai 2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk, 31. Mai 2026, 0.05, Deutschlandfunk Kultur.
Bild: Hans Pleschinski © Christoph Mukherjee
Ermäßigung
Zusätzliche Informationen
Einlass: 18:30