„Europa, wach auf! / Die Träume, die wir hatten“ - Hamburg

Fest / Festival / Markt
Hamburg
Montag, 5. Oktober 2026, 19:30 Uhr

Lesung und moderiertes Gespräch

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Christiane Hoffmann und Nino Haratischwili: beide verbindet in ihrer Arbeit, dass sie auf sehr besondere Weise die Zeitgeschichte Osteuropas und persönliches Erleben miteinander verknüpfen und das Ringen um Freiheit und Demokratie greifbar machen.
Auf die Frage nach ihrer Lieblingsgesprächspartnerin hat Christiane Hoffmann spontan gesagt: Nino Haratischwili. Und Nino Haratischwili? Hat ihrerseits sofort zugesagt. Dabei kennen sich beide persönlich bisher gar nicht. So hat das Festival zum wiederholten Mal die Freude, die Begegnung von Autorinnen stiften zu dürfen.

Bekannt geworden mit „Alles, was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters“ (ein Überraschungsbestseller mit über 140.000 Auflage), erzählt Christiane Hoffmann diesmal sehr persönlich ihre eigene Geschichte: Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die während des Mauerfalls in Leningrad studiert und hofft, dass der kulturelle Aufbruch Russlands Motor für die Demokratisierung des Landes sein möge. Diese Hoffnung hatten viele, auch die Ukraine spielt eine Rolle, eine Erzählung also über „Die Träume, die wir hatten“.

„Die Träume, die wir hatten“ könnte auch Nino Haratischwilis große Georgientrilogie über die Unabhängigkeitsbestrebungen, die Kriege und Bürgerkriege nach dem Ende der Sowjetunion heißen. Auch mit ihrem neuen Buch „Die fremden Paradiese“ setzt sie die Beschäftigung mit dem Freiheitstraum fort – zwei Bücher und zwei bemerkenswerte Autorinnen also, die sehr konkret und persönlich vom tragischen Scheitern der Freiheitskämpfe in postsowjetischer Zeit erzählen.

Denn spätestens mit Russlands Überfall auf die Ukraine (2022) sind diese Träume wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen, ein Krieg, der ganz Europa in Gefahr bringt. „Europa wach auf!“ ruft Nino Haratischwili in ihren Essays. „Haben wir etwas falsch gemacht? Was?“, fragt Christiane Hoffmann.
Christiane Hoffmann präsentiert ihr neues Buch „Die Träume, die wir hatten“, und Nino Haratischwili wird exklusiv und erstmals einen Blick in ihren erst im kommenden Jahr erscheinenden neuen, großen Roman erlauben, und vielleicht noch mehr...

Zusätzliche Informationen

Einlass Foyer: 18:30 Uhr / Einlass Saal: 19:00 Uhr

Termine „Europa, wach auf! / Die Träume, die wir hatten“

Montag
5.
Okt 2026

„Europa, wach auf! / Die Träume, die wir hatten“

Beginn: 19:30 Uhr
ab 24,95 €
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Montag, 5. Oktober 2026, 19:30 Uhr
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